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England
Die Bronzezeit – Stonehenge – und die Kelten. Bis dahin gibt es
nur Ausgrabungen und andere Funde dieser Art.
Als dann Cäsar nach Britannien kommt, schreibt er von denen die
an der Küste leben, dass sie den Gallischen ähnlich seien. Es waren also
Kelten. Die Römer gründeten verschiedene Feldlager, aus denen dann Städte
wurden. Auch London entstand in dieser Zeit. Vier Jahrhunderte lang bauten
die Römer hier ihren Handel aus und brachten ihre Götter mit. Als das
Christentum in Rom zu Staatsreligion erhoben wurde, kam es auch nach England.
Mit der Völkerwanderung und dem Zusammenbruch des Weströmischen
Reiches kam zuerst einmal Chaos. Oder vielleicht Befreiung vom römischen
Joch? Die eingewanderten Angeln und Sachsen besetzten vor allem den Süden und
verdrängten das Christentum. Letzteres konnte sich nur im moorreichen und
unwegbaren Wales halten oder flüchtete auf die Inseln zwischen England und
Irland. Dies sollte ein paar Jahrhunderte später noch zu Problemen führen,
weil die aus Rom kommenden Mönche und Missionare einen anderen Kalender für
religiöse Festtage mitbrachten. Vom 5 – 9 Jahrhundert wurde um die
Vorherrschaft auf der Insel gekämpft.
Als es endlich gelungen war, den Sieger zu ermitteln, fielen die
Normannen ein und zwangen den dort wohnenden ihren Willen auf. Die
katholische Kirche stand hier natürlich zuerst den Angeln und Sachsen bei, um
dann zum Lager der neuen Herren überzutreten. Diese Normannen waren aus
Skandinavien gekommen und hatten sich vormals in Nordfrankreich
niedergelassen, um danach gestärkt in England Fuß zu fassen. Jetzt waren sie
König von England und Fürsten der Normandie, also auf der einen Seite
souveräne Herrscher und auf der anderen Untertanen des französischen Königs,
was zwischen 1337 – 1453 zum hundertjährigen Krieg zwischen diesen beiden
Ländern führen sollte.
Aus Frankreich vertrieben und vom Meer umgeben, eroberten sie
langsam zuerst Wales durch Trockenlegung der Sümpfe und dann Schottland und
Irland.
Für England blieb jetzt nur noch die Seefahrt. Zunächst trieben
sie Handel bis zum Baltikum, aber als das zu klein schien und sie sich auf
dem Meer ausprobiert hatten, Amerika war bereits entdeckt worden, machten
sich auch die Engländer auf den Weg in die neue Welt.
Zunächst musste Spanien aus der karibischen See vertrieben
werden. Was die englische Seite Freibeuter, nannte die spanische Seite
einfach Piraten und hängte sie auf, wenn sie sie in die Finger bekam. Die
Engländer errichten vor allem militärische Standpunkte in Nordamerika, auf
den wichtigsten Handelsrouten nach Indien in Afrika, um den persischen Golf,
dann in Asien, von Singapur bis Hongkong und Indien, Australien und
Neuseeland. Organisationen, wie die East India Company waren nicht nur
wirtschaftlicher Natur, sie finanzierten auch die Armee. In Kolonien anderer
Länder wurden Rebellionen angezettelt und wenn diese dann für andere
unhaltbar wurden, kam England mit großem militärischem Kontingent und
übernahm sie. Nach dem ersten Weltkrieg nannte man das dann Protektorat,
speziell zum Beispiel die ehemaligen türkischen Gebiete des osmanischen
Reiches um den persischen Golf, wo es um den Energieträger Öl ging. Auf diese
Weise begründete Großbritannien seine Weltmachtstellung. Die berühmt
gewordene „Balance of power“-Politik auf dem europäischen Kontinent hatte das
Ziel, die europäischen Mächte durch eine geschickte Bündnispolitik immer
gegeneinander auszuspielen, damit jene sich in Europa schwächten und England
in den Kolonien freie Hand hätte. Nur ein paar Mal funktionierte das nicht:
zum Beispiel bei Napoleon und bei Hitler. Aber langsam gewannen auch die in
den Kolonien lebenden Europäer an Selbstvertrauen und wollten unabhängig
werden. Die ersten waren die U.S.A. Und nun verfolgten die U.S. Amerikaner
die gleiche Politik, aufzuwiegeln, wie die Engländer vorher und haben ihnen
auf diese Weise heute den Platz nicht nur streitig gemacht, sondern
übernommen.
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Else
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Else
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Montag, 6. Juli 2015
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